Mein Weg vom Philosophieren!

Mein Weg vom Philosophieren!

Philosophische Gedanken als eine autodidaktische Interpretation zu „Gott und die Welt“. Von Emanuel Baltensperger.

Meine Absicht, mit dem Weg vom Philosophieren war Selbstfindung zu vollziehen und eigene Eindrücke zu formulieren. Das wollte ich als öffentliche Publikation teilen. Sei also eingeladen, den Geist zu öffnen und an meiner Philosophie Anteil zu erhalten.

Mögen Engel Deinen Weg mit grüner Wiese pflastern, damit Du nie hart stürzest, wenn Du einmal fällst. Die Gerechten stehen immer wieder auf.

Es ist heute schön zu philosophieren, vieles ist schon vorbereitet von den großen Denkern der Zeitalter. Ich wollte Selbstfindung, aber die Bereicherung war, sich dabei zu verlieren.

Das letzte Kapitel ist Dein Kommentar, es wäre also toll, Deine Gedanken zu erfahren, denn das eigentliche Werk meiner Philosophie ist es, Deine innerste Überzeugung wecken zu wollen, aber dass Du Deine Überzeugung einmal für Dich wecken lassen könntest, ist bereits sehr viel wert.

Ich hatte (Kapitel 1)

schon gebetet und eine Antwort sprach in meine Gedanken: „Vertrau mir“, und immer antwortet Gott mit „Vertraue mir“. So habe ich bei mir selbst gesagt, „Ich bin nicht fähig zu vertrauen und auch nicht, um zu vergeben“, ich möchte es, aber ich kann es nicht aus mir selbst. Gott antwortete wieder oder vielleicht sind es auch nur meine Gedanken, die antworten: „Wenn ich den Willen gegeben habe, werde ich es auch erfüllen.“ (Bibel: Philipper Kapitel 2, Vers 13)

Welchen Sinn erkenne ich, wenn ich meine Rede an Gott kreiere, aber alles Existierende wie auch der Wille aus ihm geschaffen wurde? Man könnte meinen, einmal wird Gott vielleicht erkennen, dass er mehr sich selbst betrügt darin, oder sollte ich eher sagen, wir werden es einmal erkennen?

Ich betete wieder: „Wenn Du mich nach Deinem Ebenbild erschaffen hast, so darfst Du nicht fordern, dass ich Dir dienen muss, sondern Du solltest meine Würde wahren für Deine Ehre“. Gedanken antworteten dann, „Ich will Dir jetzt dienen“. Ich könnte aber im selben Kontext auch dies nicht akzeptieren.

Die Worte von Jesus:

„Wenn Du Dir von mir nicht dienen lässt, können wir keine Gemeinschaft haben.“ (Bibel: Johannes Kapitel 13, Vers 8 – 9)

Eine Geschichte (Kapitel 2)

erzählte von einem kleinen Jungen, welcher seinen Vater nach dem Sinn des Lebens fragte und warum er vieles nicht versteht auf der Welt. Sein Vater sagte ihm, dass er einmal an einem schönen Tag alles verstehen würde. Diese Geschichte erzählt davon, dass dieser eine Tag nie kam.

Vielleicht hast Du Dich schon lange dazu entschieden, für das Himmelreich zu leben. Möglicherweise ist der Himmel aber nur eine Vorstellung, was wir nach dem Leben erwarten. Man erzählt Wunder vom Hörensagen und macht Bilder von einer Vorstellung, dass ein besseres Leben möglich sei, um uns von dem Elend dieser Welt Hoffnung zu geben und es zu ertragen.

Etwa 70 Jahre kann ein Mensch leben, bevor er sein Gewebe und das Leben hier hergeben muss. Man kann sich oft verlieben und begehren, aber vielleicht wird die Hoffnung enttäuscht. Alle trachten nach Glück, Liebe und Gelingen und oft wird man verkannt oder irrt.

Jeder war einmal ein kleiner Junge oder ein Mädchen und hat an eine gute Zukunft geglaubt. Solange man in dieser Welt ist, unterliegt man ihr mit ihren Gesetzen, aber der Glaube ist ein Wunder, denke ich.

Einmal werden auch unsere Kinder uns fragen, „Warum verstehe ich vieles nicht?“ Wir antworten: „Ein Tag wird kommen…“.

Ich hatte gedacht, (Kapitel 3)

Liebe sei der höchste Wert, also entschied ich mich, den Glauben zu lieben.

Den Glauben will ich lieben und an diese Liebe glauben.

Liebe fordert nicht, sondern ist unglaublich reich und endlos bedürftig, sich zu teilen. Liebe ist eine Möglichkeit für uns, das Selbst zu vergessen und einem anderen Glück zu geben. Die Ablehnung würde verursachen, dass man nicht empfängt, aber töten kann man die Liebe nicht. Sie ist die stärkste Kraft zur Überwindung, um ein dankbares Ende zu erleben, wenn man bereit ist in die Vollendung zu gehen.

„Ich denke, (Kapitel 4)

also bin ich“, sagte einst der bekannte Philosoph René Descartes zu seinen Lebzeiten zwischen 1596 und 1650. Den Satz thematisierte auch schon früher Sankt Augustinus (Todestag 26. Mai 604, England) als erster Erzbischof von Canterbury.

Die Idee, dass ein Gedanke genügend Gewicht für die Realität besitzt, als Grundlage der Forschung mit konsequenter Ausschließung irreführender Überzeugungen, brachte René Descartes zu seiner Schlussfolgerung. Diese These ist mir sehr sympathisch, weil jedes Individuum sich eigene Gedanken machen kann und daraus Werte schöpfen.

Ein Wesen vom philosophischen Gedanken kann an allen Orten sein, während es alles durchforscht, was ihm gefällt, aber niemand wird es gefasst bekommen, wie wenn dieser Ort ein Nirgendwo sein könnte. Ein Nirgendwo an allen Orten oder vielleicht alle Orte in einem Nirgendwo.

Was gedacht wird, ist das Sein; und was ist, wird nur real, wenn ich es auch als Gedanke wahrnehme.

Ein Gegenüber für diese Aussage, „Ich denke, also bin ich“, finden wir in der gewürdigten Poesie von William Shakespeare, dem 16. Jahrhundert zugeordnet aus dem Werk Hamlet, Prinz von Dänemark: „Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage“. Ein Satz, welcher in Situation von existenzieller Bedeutung zitiert werden soll.

Eine Geburtsstunde (Kapitel 5)

wird der Philosophie bei Thales gegeben, der von 625 vor Christus bis 547 vor Christus lebte. Am 28. Mai 585 vor Christus ereignete sich die Vorhersage einer Sonnenfinsternis aufgrund seiner Berechnungen und traf pünktlich ein. Ideen der Philosophie sind aber sicherlich schon früher im Bewusstsein einiger Menschen verankert gewesen und auch noch früher als uns bekannt sein könnte.

Schriftlicher Nachweis scheint zu offenbaren, dass unsere Geschichten nur das verbreiten, was Menschen glauben sollen.

Von Thales ist nichts eindeutig überliefert. Unser Wissen begrenzt sich hier auf Überlieferungen von Fragmenten. Was man aber sagen könnte, ist, Thales hat Wasser als Ursprung der Welt deklariert, er hat eine wirkliche These erstellt und Abstand vom Dogma der Religion genommen. Da heute bekannt ist, dass Wasserstoff das erste Element nach dem Urknall sein muss, ist solche Erkenntnis von Thales doch phänomenal.

Wenn der Geist (Kapitel 6)

erwacht und der Mensch beginnt zu erkennen, „Ich kann selber Entscheidungen treffen“, beginnt auch die Lust am Wissen und eine Suche nach Beratung. Schon in der Kindheit werden Eltern über Ihre Sichtweise befragt und Menschen versuchen die Dinge zu verstehen oder zu erreichen, welche sich dem Individuum als Mysterium offenbaren.

Glauben, Vertrauen, oder Ungehorsam und Unterwerfung, spielerisch zwischen Zugehörigkeit und Individualität, gehören zum Menschen wie grundlegende philosophische Prinzipien, welche unter Anderen den Menschen definieren.

Menschen wollen schön sein. Wenn sie Kind sind, bewundern sie das Alter, wenn sie erwachsen werden, bewundern sie Gesundheit und im Alter die Jugend, aber ihre wahre Schönheit zeigt sich erst, wenn sie beginnen, ehrlich zu sein und nicht mehr bestreben, etwas anderes zu sein, als sie immer waren. Menschen sind wertvoll und selbst Engel wollen sein wie sie, aber wie schön bist Du, wo Du doch bist wie ein Engel.

Ein Dualismus (Kapitel 7)

prägt die Gesellschaft, leben nach dem Gesetz oder durch Glauben. Das Gesetz definiert Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Nahrungsbedarf, Schlaf, Fortpflanzung und auch den Tod. Der Glaube hingegen lässt Dinge entstehen durch seine Kraft, die ich der Überzeugungs- und Vorstellungskraft zuordne.

Der Glauben deklariert Gerechtigkeit für die Seele und wirkt in immer fortwährender, willentlich schöpferischer und zum Fortschritt zeugenden Kraft. Zu überwinden und alle anderen Dinge sollen später daraus kommen, denn auch den Willen hat Gott gegeben wie alle Wunder, die man nicht selber hätte tun können.

Der Streit von Wissen, Herkunft oder Glauben. Kann man nicht sagen, dass das Eine stimmen mag und auch das Andere? Es muss nicht immer alles wahr sein was Gelehrte predigen und nicht alles, was Wahr ist, muss überall gesagt werden.

Ein Glaube sollte kein Ausweg, sondern vielmehr ein Antrieb zur Wahrheitsfindung sein. Die Entscheidung Glauben anzunehmen ist eine Einbahn-Entscheidung. Wenn die Wahrheit akzeptiert wird, kann das nicht mehr ändern, weil dies ein Wechsel, beziehungsweise die Bekehrung ist, weil Gerechtigkeit durch den Glauben kommt und was Wahrheit ist, bleibt wahr.

Man betrachte das Philosophieren als einen Konflikt zwischen Wahrheit, dem Mystischen aber oft auch mit dem, was einer zu glauben begehrte.

Die Welt hat (Kapitel 8)

Strukturen und Regeln. Dem Volk soll eine Richtlinie gegeben werden mit Regeln und Pflichten und durch Einhalten dessen findet die Menschheit vermeintlich Freiheit. Das ist ein Theater, welches dem Um-Dekorieren der Liegestühle auf der sinkenden Titanic (14. April 1912 gegen 23:40 Uhr) gleicht, aber es ist sinnvoll, eine subjektiv deklarierte Legitimation unbedachte Fehlreaktionen vorwegzunehmen und eine Ordnung zu schaffen. Wer Regeln ändern möchte, befindet sich im Krieg mit der vorhandenen Struktur und somit ist es auch legitim, sich gegen jede Änderung oder Kritik zu wehren.

Man will sich als Individuum sehen, aber ein Individuum will sich auch abgrenzen und sich von dem Befreien, was uns beherrscht. Man erkennt eine Gesellschaft, in welcher jeder seine eigene Autorität bilden möchte als Rebell. Mächtige herrschen über uns, und wenn ein Befehl oder Urteil gegeben wird, unterliegen auch wir.

Man ist sich selbst der Nächste in der gegenseitigen Übervorteilung mit der Absicht zum finanziellen Gewinn und alles mit dem Ziel, Reichtümer anzuhäufen und Kaufkraft zu fördern. Ein pervertierter Grundsatz, wenn man betrachtet, wie Geld eigentlich entsteht. Die Bürger werden nun letztlich zur Besteuerung gefordert, wobei der Staat noch nicht grundsätzlich für zufriedenes finanzielles Einkommen aller eigenen Bürger eintritt oder haftet.

Die Religion (Kapitel 9)

lehrt uns viele sinnvolle Gesetze, auch wenn wir jetzt eine andere Zeit erfahren, als diese Anweisungen gegeben wurden.

Wenn Du Gott sein müsstest, würdest Du etwas ändern? Die Antwort Nein scheint mir richtig, weil wenn Gott etwas verändert, nimmt er dem Individuum die Chance zu überwinden. Wäre diese Welt keine Prüfung, eine Welt mit Segen oder Fluch, wie wollte man Überwinder werden? Hat er alles geschaffen, muss es bereits perfekt sein und dann muss man Gottes Schöpfung zustimmen.

Viele beten nach ihren Wünschen und sagen, wenn Gott ihnen etwas geben würde, dann ist das dann vollkommen. Denkt man wirklich, Mensch zu sein, also autonom und will an einen freien Willen glauben? Sehe Du, Gott hat Dir Dein Leben gegeben und Du bist bereits vollkommen. Gott macht, was er will und ein frommes Gebet wird nichts daran ändern, was er als Vorsehung längst beistimmt hat.

Diese Welt gibt viele Regeln an uns vom Äußeren, aber was im Innern ist, soll man steuern und die beste Absicht offenbaren. Das Innere im Menschen soll Gerechtigkeit erhalten und nicht die äußeren Richtlinien oder Umstände. Nicht die genauen Wortlaute von überlieferten Texten sind weg-leitend, sondern was das einzelne Individuum daraus machen könnte in einer eigenen Umsetzung.

Wenn Du zur Kirche gehst, suche Lehrer und Erfüllung in sozialen Bedürfnissen aber suche Gott auch sonst, weil man ihn dort nicht einsperren könnte.

Mit der Bibel wird eine Idee als Vertrag deklariert, in welchem Gott, Jesus und der Geist Gottes einig und als Einheit auftreten. Diese Ideologie geht aus zum Menschen und von diesem zum nächsten Menschen als Bindung ihrer Gemeinschaft und der Gemeinschaft mit Gott, wobei alle Beteiligten gleichwertig zu betrachten sind, gerechtfertigt durch Glauben. Wenn aber erwiesen wäre, dass kein Gott existiert, wäre diese Struktur aus der Ideologie doch sinnvoll.

Das Evangelium bedeutet, Gott hat vergeben und hält also Frieden mit uns. Sünde ist nicht eine Tat, sondern eine Trennung von Gott oder das zu tolerieren, während die Strafe für Sünde diese Trennung selbst ist, welche man sich selber nimmt. Die Hölle ist sein Licht nie zu erkennen.

Wir begegnen Platon (Kapitel 10)

(427 vor Christus bis 348 vor Christus), denn Platon ist zum Philosophen geehrt worden.

Der Philosoph ist nicht der Lehrer oder wer eine Sache aufschreibt, sondern wer seine Seele investiert.

Platon hatte eine versteckte Realität der Ideen hinter der Realität, in welcher wir Leben deklariert. In unserer Realität erhalten wir einen Blick auf diese versteckte Welt durch die Schatten, welche sie in die für uns wahrnehmbare Existenz wirft. Im Sonnengleichnis erklärt Platon, wie die Realität nicht an der subjektiven Erfahrung erkannt wird. Zum Beispiel ist die Sonne der Grund, warum ein Gegenstand gesehen wird, aber dieser Gegenstand würde uns nicht verraten, dass wir nicht ihn sehen, sondern das Licht der Sonne, welches darin imitiert wird. Dafür müssen wir zuerst diese Tatsache erkennen.

Sein Höhlengleichnis im Werk Politeía zeigt, wie die Erkenntnis die Gefangenen verwirrte. Sie töteten den Erkennenden zuletzt. Wenn man ein Prophet wäre, würde dies auch nicht interessieren und sie würden den Propheten doch vor der Zeit töten wie alle vor diesem.

Dem Armen würde vielleicht letztlich noch das Leben vergönnt und das beginnt schon, indem man ihn nicht anhört und so zum Schweigen bringt. Solches könnte man Sokrates (469 vor Christus bis 399 vor Christus) zuordnen, welchem die Strafe des Freitodes durch den Schierlingsbecher zugeteilt wurde.

Die Einsicht von Platon, wurde auch Jesus zugeteilt und von ihm überwunden durch eine Auferstehung nach Zeugen der Bibel. Er war vollständig frei in innerer Seele und bietet Frieden mit Gott an, durch seine und Gottes Kraft. Jesus wandelte bei uns, erzählte wunderbare Dinge, er sagte: „Ihr seid frei“; und zuletzt deklarierte er unsere Gerechtigkeit und Rettung darin, dass wir glauben. Wer seine Worte glaubte, die er lehrte, wurde gerettet und frei. Hätte er seine Lehre widerrufen, hätte man ihn sicherlich getötet aber Jesus hat das Gesetz und den Tod, nach Zeugen der Bibel, zurecht darin überwunden, dass er seine Überzeugung nie verließ.

Die Menschen, (Kapitel 11)

von der Realität verblendet! Wie in einem Theater sieht man einen Vorhang sichtbarer Dinge und gibt sich damit ab. Eine Herrschaft im Bereich vom Horizont, von dem Äußeren beherrscht immer reaktiv und untertan der Wirklichkeit. Wir sind hier, essen, trinken und brauchen Gemeinschaft miteinander. Man ist immer neu hungrig, solange man in dieser Welt ist, aber hebt man den Vorhang und betrachtet, was man sieht ohne die Wahrnehmung von äußeren Gesetzen, Vorstellungen und Grenzen, die den Menschen beherrschen, könnten Interessen vielleicht andere Dimensionen annehmen. „Schließ die Augen; jetzt ist alles möglich“.

Manch einer würde in den Krieg ziehen, für die Wahrheit und Gerechtigkeit, gegen eine Politik und Religion, welche nur Gesetz und Pflicht lehrt. Besser wäre es, die Wahrheit zu finden! Was haben wir denn an dieser Welt mit den Satzungen, was eine Verbundenheit in der Wahrheit aufheben könnte? Würden sie einem danach töten, ist doch die Wahrheit mehr wert.

Menschen achten oft nur Gewalt und Reichtum und ein tiefes Verlangen nach mehr Eigentum treibt den Menschen an, wobei doch der am meisten gewinnt, welcher nichts verliert. Vielleicht ein Weg der goldenen Mitte würde Salomon lehren, oder das eine zu tun und das andere nicht zu lassen.

Der Diener und der Bettler begegnen sich. Der Diener überhebt sich über den Bettler oder hat Erbarmen. Der König herrscht über beide und Gott hat alle erschaffen.

Auch das Elend (Kapitel 12)

hat seine Vorzüge. Würde man einen der Umstände als schlecht oder gut beurteilen, hätte jener Mensch nicht viel Erkenntnis. Der Leidensweg formt den Philosophen.

Licht formt meinen Schatten, darum weiß ich, dass das Licht noch da ist, wenn ich durch Schatten gehen muss.

Ohne seinen Leidensweg durch die zum Synonym gewordene mürrische Gemahlin Xanthippe wäre Sokrates nicht zu dem philosophischen Ansehen gekommen, welches ihm nun angemessen wird. Seine Frau war wütend auf ihn, weil er für die Geschäftigkeit nichts taugte. Sein Freund scherzte über seine zänkische Frau, aber Sokrates sagte: „Auch das hat seine Vorzüge“.

Sokrates wollte auf dem Sterbebett seine vom Traum gegebene Aufgabe zu Dichten noch erfüllen und ließ dem Euenos dann berichten: „Glück und der Verdruss, dass Gott beide, da sie im Kriege begriffen sind, habe aussöhnen wollen und weil er dies nicht gekonnt, sie an den Enden zusammengeknüpft habe, und deshalb nun, wenn jemand das eine hat, komme ihm das andere nach“.

Als Hypothese (Kapitel 13)

denke ich angelehnt an Platon, dass Bestandteile wie zum Beispiel Materie im Vakuum zwischen Existenz und dem Nichts wie ein Widerstand zwischen positiver und negativer Energie beim Strom entstehen. Der Widerstand symbolisiert unsere Realität, das Sein. Die Realität betrachte man hier als Hindernis, was die Kraft vor der Existenz die Dunkelheit zu trennen verhindert.

Ein unendliches und endlos großes Sein als Existenz könnte in unendlichem Raum an allen sozusagen unendlichen Orten gekommen sein, wobei sich die Leere ausdehnt und Gravitation das einzelne physikalische System im Gleichgewicht hält.

Die Existenz ist möglicherweise endlos groß und das menschliche Denken hat es dennoch erreicht, selbst dies mit unglaublichen Erkenntnissen zu ergründen.

Wahrnehmung das Sein und die Distanz als die Zeit: Zeit ist ein gewesenes Sein und Distanz zum kommenden Ereignis im gegenwärtigen Empfinden des Seins. Das Sein ist ein Zustand zurzeit, wenn das kommende Ereignis erwartet wird, was sich aus der Aneinanderreihung der vergangenen Ereignisse ergeben wird.

Jede Ideologie (Kapitel 14)

lässt ein kleines bedeutendes Detail aus und dieses müsste entscheidend für die Erfolge sein. Sozusagen das fehlende Glied im Kreislauf zum Glück und ein gemeinsamer kleinster Nenner.

Die Art, wie Einer das Leben betrachtet, ist nicht gleicherweise eines anderen! Auf dem Weg zur Erleuchtung gibt es viele Funken wie Sterne am Himmel, die den Weg weisen.

Gott, das Schicksal oder Vorsehung, das ist alles nur ein Bild, wie Menschen erkannt haben, dass da mehr ist, als man sieht. Dieses Bild ist aber nicht die Tatsache, welche es betrifft, sondern ein Hinweis, um einen Weg zu zeigen.

Die Philosophie lehrt, dass ein Mensch Existenz verstehen möchte. Der Mensch erkennt sich selbst und erforscht sein eigenes Bewusstsein. Man will wissen, woher man kommt, um zum Ursprung zurückzufinden, und diesen zum Ziel zu bringen. Wo Du herkommst, kannst Du aber nicht mehr ankommen, da Deine Zeit sich weiter gedreht hat.

Es bleibt noch (Kapitel 15)

Glück durch, wie ich es nennen möchte, Resignation, allen Freuden und Wünschen Abstinenz zu schwören und aktiv zu akzeptieren. Reduziere das Ego auf den ursprünglichen Herzensgrund, wo Du nach Gottes Ebenbild erschaffen wurdest, ohne die Lügen dieser Welt. Akzeptiere aktiv alles, dann bist Du wenigstens neutral und das Schicksal entscheidet frei für Dich. Es könnte Gott in Erinnerung rufen, dass er Wohlgefallen hatte an Deiner guten Absicht.

„Ich akzeptiere“, es ist, wie es ist, so ist das Leben und Du musst damit leben.

Die Seele will sich selbst erfahren, der Geist liefert die Erfahrung und der Körper ist das manifestierte Bildnis dieser Erfahrung. Dabei lässt Deine Erfahrung Dich erkennen, dass Deine Seele eben anders ist als was man alltäglich erlebt. Jedes Bedürfnis ist eigentlich eine gute Sache. Glaube, Träumen und Erinnerung sollten grundsätzlich etwas Schönes sein. Denke positiv und widme Dich dem Guten, denn Gedanken erschaffen Dimensionen und bewegen die Welt.

Wenn Du Deine Arbeit gut machst, wird der Reichtum zu Dir kommen. Tue das, was Du gerne tun möchtest. Das Geheimnis Erfolgreich zu sein ist dieses auch umsonst zu tun, wenn es notwendigerweise kostenfrei sein muss und Dir kein Lohn bezahlt werden kann.

Ich fühle (Kapitel 16)

mich manchmal wie in einer Dimension der Illusion (Kinofilm Matrix, Science-Fiction, 1999).

Ich weiß, dass ich weiß, dass ich nicht weiß, was ich bin, aber ich weiß, dass ich mehr bin, als man sieht, und darin bin ich schon mehr als jener, welcher sagt: „Ich bin nur ein Mensch“.

Man fühlt sich Platon und Sokrates verbunden, weil Platon über das Gesagte seine Sinne übte und auch René Descartes in seinen Gedanken, wie vielen anderen. Sokrates hat sogar den Freitod durch einen Schierlingsbecher auf sich genommen, wie Jesus, der an seiner Kreuzigung für den Glauben sterben musste. Auch dem Thales gilt Verbundenheit, der seine Idee vom Ursprung einem Dogma überordnete.

Schau, viele sind die kämpfen den gerechten Kampf. Sie begegnen Dir, wenn Du brauchst die Kraft mit Gemeinschaft, ein gutes Wort oder vielen Küsse. Nein, sie sind nicht, um zu sein Dein aber gemeinsam und wir vertrauen Dir.

Eigenverantwortung und Respekt sollen vordergründig mein Leben definieren und dabei niemand anderes einzuschränken. Ich lerne zu herrschen über das, was ich bin und was zu mir gehört, bis zu dem Punkt, dass ich mit Achtung keinen anderen einschränke in dessen Gebiet.

Das letzte Kapitel:

„Dein Kommentar“.

Eine Antwort zu Mein Weg vom Philosophieren!

  1. EmanuelB1987 sagt:

    Als eine Metaphysik, wie ich im Lotto gewonnen haben sollte: Der Doppelspaltversuch der Quantenphysik beweist, dass es Möglichkeiten in der Metaphysik gibt, welche sich erst entscheiden, wenn eine Tatsache überwacht wird.
    Ich nehme mir nun vor, jeden Abend fünf Minuten Worte wie: „Ich gewinne dieses Jahr im Lotto“ einzuprägen und nehme als Grundlage der These, dass Tatsachen entstehen müssen, sobald meine innere Dimension der Vorstellungskraft die Übereinstimmung erlangt.
    Überwindung möchte ich im gleichen Kontext betrachten, indem man das aufregende Gefühl beim Überwinden als positives Gefühl deklariert und sich versucht einzubilden, dass diese Aufregung nach einer Überwindung erstrebenswert ist durch Umprogrammierung oder Illusion und Glauben. Man meint sich dann letztlich alles trauen zu können, was man zu Tun wünscht und hat noch eine Befriedigung darin gefunden. Zumindest konnte ich es als Gedanken in Existenz rufen und es kann sich jeder vorstellen.

Schreibe einen Kommentar